Willkommen

Herzlich willkommen in der Privatpraxis für ganzheitliche Dermatologie von Dr. med. Brigitte Bodmeier (vormals Roesler). Seit mittlerweile 25 Jahren besteht die ruhige und moderne Einzelpraxis in der Berliner Innenstadt.

In unserer Praxis steht das individuelle Befinden unserer Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt des Interesses. Ganzheitliche Diagnostik und Therapie von Hauterkrankungen, die anthroposophische Medizin, Allergologie sowie dermatologische Vorsorge-Untersuchungen mit Haut-Screenings bilden die Schwerpunkte unserer Hautarztpraxis. Gern unterstützen wir Sie in Ihrem Gesundungsprozess mit unserer Kompetenz, der modernsten technischen Ausstattung und unserer langjährigen Erfahrung.

Ganzheitliche Dermatologie

In der ganzheitlichen Dermatologie wird mithilfe aufwendiger Anamnese- und Diagnostikverfahren herausgearbeitet, welches die individuellen Ursachen für Ihre Hauterkrankung sind und wie der Organismus mit natürlichen Mitteln gestärkt werden kann, damit die Erkrankung nicht mehr notwendig ist bzw. Rückfälle reduziert werden können.

Gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten klären wir, ob das Spektrum der Schulmedizin bereits ausgeschöpft ist und ob die anthroposophische Heilkunst, Akupunktur oder andere ganzheitliche Methoden und Verfahren in der Therapie eingesetzt werden können. Hierbei werden biografische Aspekte, das soziale Umfeld mit Familie und Arbeitssituation und viele weitere Faktoren berücksichtigt. Nach der Festlegung des geeigneten Therapieansatzes wird für Sie ein individuelles Behandlungskonzept erstellt.

Allgemeine Dermatologie

Die Dermatologie beinhaltet die Diagnostik und Therapie von akuten und chronischen Erkrankungen der Haut inklusive Haare, Nägel, Hautdrüsen, Unterhaut und angrenzender Schleimhäute sowie der inneren Erkrankungen mit Hautbeteiligung. Hierzu zählen die klassischen Hautkrankheiten (Dermatosen), wie u. a. Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis (atopisches Ekzem), Hand- und Fußekzeme unterschiedlicher Ursachen, Rosazea, periorale Dermatitis, Akne und Haarausfall. Erweitert wird das Fachgebiet um die Allergologie, Trichologie und Kosmetische Dermatologie.

Trichologie (Haarerkrankungen)

Auch an den Haaren (griechisch: trichon) gibt es vielfältige Erkrankungen. Diese können Ausdruck von hormonellen Abweichungen, Mangelernährung, Infektionen, Vergiftungen, Autoimmunerkrankungen, chronischen Hauterkrankungen inkl. Lichen ruber (Knötchenflechte) und internistischen Problemen, aber vor allem auch erblich bedingt sein. Eine ursächliche oder symptomatische Therapie des erblich bedingten, altersabhängigen Haarausfalls (Alopecia androgenetica) erfolgt in unserer Praxis nach zielgerichteter Diagnostik.

Allergologie

Allergologische Erkrankungen sind Überreaktionen des Körpers bzw. des Immunsystems auf von außen kommende Substanzen (Allergene) in der Luft (z. B. Pollen, Sporen, Hausstaubmilben), in Nahrungsmitteln, Medikamenten, Insektengiften (z. B. Bienengift, Wespengift), im direkten Körperkontakt von Stoffen im Beruf (z. B. Haarfärbemittel, Kühlschmierstoffe, Latexhandschuhe) oder im Privatleben (z. B. Kosmetika, Pflegemittel). Dabei kann es sich sowohl um allergologische Erkrankungen mit eindeutigem Nachweis eines speziellen allergologischen Mechanismus (z. B. allergisches Kontaktekzem, Heuschnupfen und allergisches Asthma, Urtikaria und Diarrhoe), als auch um eine pseudoallergologische Erkrankung ohne deren Nachweis (z. B. Diarrhoe bei Laktoseintoleranz und nicht allergisches Asthma, Rhinitis, Konjunktivitis und Urtikaria) handeln.
Das Erscheinungsbild bzw. die Symptome sind trotz einer Vielzahl von möglichen Ursachen zumeist gleich. Daher sind teils umfangreiche Untersuchungen, Bluttests (z. B. spezifisches IgE) und Epikutan-Tests erforderlich. Erst dann kann eine intensive Beratung und Schulung des Patienten/der Patientin über Meidung der auslösenden Allergene durchgeführt werden. Eine symptomatische Therapie und soweit notwendige Hyposensibilisierung (sublinguale spezifische Immuntherapie, SLIT) werden in unserer Praxis ohne Injektionen eingeleitet und von den Betroffenen zu Hause weitergeführt.

Kosmetische Dermatologie

Ab dem Zeitpunkt der Geburt setzt gleichzeitig eine Alterung (Aging) jeder Zelle und auch insbesondere der Haut, der Haare und der Nägel ein. Die Alterung wird überwiegend durch genetische Faktoren festgelegt. Die Patientinnen und Patienten können aber auch selbst Einfluss auf ihr biologisches Alter nehmen. Zu diesen Einflüssen zählt zu über 85 % das UV-Licht durch Sonne und Solarium, das Rauchen, der Alkohol, die Ernährung, Infektionen und die berufliche Tätigkeit. Unter Berücksichtigung des jeweils aktuellen Zustandes der Haut werden die Betroffenen über sinnvolle Änderungen ihres Verhaltens und mögliche Pflegemaßnahmen aufgeklärt sowie hinsichtlich einer Therapie mit Medikamenten, Nährstoffen oder Schönheitsakupunktur nach DermaConcept beraten. Eine bereits erfolgte Hautalterung kann nachträglich nur noch teilweise rückgängig gemacht werden. Einen Jungbrunnen wie im Märchen gibt es nicht, aber die zukünftige Hautalterung kann wesentlich und wirksam beeinflusst werden.

Hautärztliche Vorsorge

Es ist erwiesen, dass ein hoher Prozentsatz von Hautkrebs heilbar wäre, wenn er rechtzeitig erkannt und behandelt werden würde. Deshalb empfiehlt sich eine regelmäßige Untersuchung der Haut auf Flecken und Muttermale. In unserer Praxis werden hierfür digitale Computerdiagnostik, Auflichtmikroskopie und Videodermatoskopie eingesetzt. Dies ermöglicht es uns, Veränderungen präzise zu dokumentieren, zu vergleichen und zu analysieren und das individuelle Risikoprofil zu bestimmen. Die Patientinnen und Patienten erhalten ihren jeweils aktuellen Befund auf Wunsch auch gern von uns ausgehändigt.

Die Pigmentmale werden mit einer Spezialkamera stark vergrößert aufgenommen und die Bilder digital abgespeichert. So können verdächtig erscheinende Muttermale über Monate oder Jahre (z. B. im Gesicht) beobachtet und mit vorherigen Daten verglichen werden. Unnötige operative Eingriffe lassen sich auf diese Weise vermeiden. Wird bei der Ganzkörper-Untersuchung mittels Auflichtmikroskop-Kamera ein suspekter Leberfleck gefunden, kann über eine Hautwiderstandsmessung (Nevisense von Scibase) dessen Risiko genauer bestimmt werden. Für das Ganzkörper-Hautkrebs-Screening nutzen wir die Spitzentechnologie für Dermatologie und Ästhetik, FotoFinder Systems.

Bei der Hautkrebsvorsorge wird gezielt am ganzen Körper nach Hautveränderungen gesucht, wie z. B. veränderte Muttermale, aktinische Keratosen (Frühform von Hautkrebs), schwarzer und heller Hautkrebs. Wir arbeiten bei der Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung in unserer Praxis zusätzlich mit der Videodermatoskopie (Computer-Video-Analyse), wodurch die diagnostische Treffsicherheit deutlich erhöht ist.

Regelmäßige hautärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind Ihr präventiver Beitrag, um spätere Erkrankungen sicher zu vermeiden. Auf diese Weise können Sie aktiv und selbstbestimmt Ihr Gesundheitsmanagement mit unserer Unterstützung in die Hand nehmen. Wir begleiten Sie mit unserem Wissen und unserer langjährigen Erfahrung gern bei diesem Prozess.

Nährstoff­versorgung

Vitamine und Nährstoffe bei Hauterkrankungen

Die Entstehung einer Reihe von Hauterkrankungen, wie z. B. Akne, Dornwarzen oder Haarausfall, wird durch Vitamin- und Mineralienmangel, sei es durch einseitige Ernährung oder Resorptionsstörungen, begünstigt. Über eine Blutdiagnostik lassen sich Defizite aufspüren und gezielt durch Substitution und Ernährung ausgleichen, gefolgt von einem beschleunigten Abheilen der Hautveränderungen und verbessertem Wohlbefinden.

Tipp des Monats

Februar

Februar

Nicht nur die Tiere verlieren jetzt ihr Winterfell, auch das Säugetier „Mensch“ passt sich dem klimatischen Wechsel an und verliert verstärkt sein Haupthaar. Nehmen Sie deshalb im Februar und März täglich Biotin und Zink ein, um dem frühjahrsbedingten Haarausfall zu begegnen und auch, um grippale Infekte während der zweiten saisonalen Infekt-Welle des Winters zu vermeiden.

Januar

Januar

Warme Füße und einen kühlen Kopf über den ganzen Tag zu bewahren, ist jetzt im Winter schwierig, aber machbar. Ein heißer bzw. roter Kopf kann Hauterkrankungen verschlimmern (z. B. Rosazea, Akne, Haarausfall) und kalte Füße verzögern die Abheilung von z. B. Dornwarzen oder Pilzerkrankungen. Da wir – anders als die anderen Säuger – kein Fell besitzen, müssen wir klug und fleißig sein, um Füße, Hände und unsere Nierengegend auch inhäusig immer warm zu halten. Nutzen Sie Wärmflasche, Handwärmer und warme Kleidung aus Schurwolle, zusätzliche Leggins unter den Jeans, Schafwollstrümpfe und Lederschuhe bzw. Stiefel. Turnschuhe sind im Winter für draußen ungeeignet.