Hautärztliche Vorsorge
Es ist erwiesen, dass ein hoher Prozentsatz von Hautkrebs heilbar wäre, wenn er rechtzeitig erkannt und behandelt werden würde. Deshalb empfiehlt sich eine regelmäßige Untersuchung der Haut auf Flecken und Muttermale. In unserer Praxis werden hierfür digitale Computerdiagnostik, Auflichtmikroskopie und Videodermatoskopie eingesetzt. Dies ermöglicht es uns, Veränderungen präzise zu dokumentieren, zu vergleichen und zu analysieren und das individuelle Risikoprofil zu bestimmen. Die Patientinnen und Patienten erhalten ihren jeweils aktuellen Befund auf Wunsch auch gern von uns ausgehändigt.
Die Pigmentmale werden mit einer Spezialkamera stark vergrößert aufgenommen und die Bilder digital abgespeichert. So können verdächtig erscheinende Muttermale über Monate oder Jahre beobachtet und mit vorherigen Daten verglichen werden. Unnötige operative Eingriffe lassen sich auf diese Weise vermeiden. Wird bei der Ganzkörper-Untersuchung mittels Auflichtmikroskop-Kamera ein suspekter Leberfleck gefunden, kann über eine Hautwiderstandsmessung (Nevisense von Scibase) dessen Risiko genauer bestimmt werden. Für das Ganzkörper-Hautkrebs-Screening nutzen wir die Spitzentechnologie für Dermatologie und Ästhetik, FotoFinder Systems.
Bei der Hautkrebsvorsorge wird gezielt am ganzen Körper nach Hautveränderungen gesucht, wie z. B. veränderte Muttermale, aktinische Keratosen (Frühform von Hautkrebs), heller und schwarzer Hautkrebs. Wir arbeiten bei der Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung in unserer Praxis zusätzlich mit der Videodermatoskopie (Computer-Video-Analyse), wodurch die diagnostische Treffsicherheit deutlich erhöht ist.
Regelmäßige hautärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind ein präventiver Beitrag, um spätere Erkrankungen zu vermeiden. Auf diese Weise können Sie aktiv und selbstbestimmt Ihr Gesundheitsmanagement mit unserer Unterstützung in die Hand nehmen. Wir begleiten Sie mit unserem Wissen und unserer langjährigen Erfahrung gern bei diesem Prozess.
Januar
Januar
Warme Füße und einen kühlen Kopf über den ganzen Tag zu bewahren, ist jetzt im Winter schwierig, aber machbar. Ein heißer bzw. roter Kopf kann Hauterkrankungen verschlimmern (z. B. Rosazea, Akne, Haarausfall) und kalte Füße verzögern die Abheilung von z. B. Dornwarzen oder Pilzerkrankungen. Da wir – anders als die anderen Säuger – kein Fell besitzen, müssen wir klug und fleißig sein, um Füße, Hände und unsere Nierengegend auch inhäusig immer warm zu halten. Nutzen Sie Wärmflasche, Handwärmer und warme Kleidung aus Schurwolle, zusätzliche Leggins unter den Jeans, Schafwollstrümpfe und Lederschuhe bzw. Stiefel. Turnschuhe sind im Winter für draußen ungeeignet.